Horror Filmzitate
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Famous Movie Quotes

A tribute to great (and pitiful) moments in films and a salute to great screenwriters and their often ... very sick minds. Never forget: What's on the screen, got written first. Mostly. Now dim the lights, and enjoy the most memorable movie lines ever spoken ... in the dark.
 
Mach ihn groß

Der Josef ist nicht helle, dafür umso geiler, und wenn da schon ein Blondchen eingesperrt ist, verängstigt und allein, gleich da hinten am Ende des Flurs, und die auch noch gesagt hat, lieber Josef, mach mit mir, was du willst, wenn du mich nur frei lässt — warum sollte er sich nicht vergnügen mit ihr?

Wer sollte da was dagegen haben?

Hier oben auf der Alm bist du herausgeschnitten aus der Welt. Da ist der Gasthof deiner Familie, du bist unter deinesgleichen, und sonst gibt’s da nichts. Für jeden, der runtersteigen will ins Dorf, dem webt die Natur ein Leichentuch aus Schnee.

Hier und jetzt? Da kommt keiner weg. Das ist sicher.

Der einzige Hacken? Das waren die Schlüssel zum Eckzimmer. Die waren da unten bei Mutter. Aber Mutter schläft (da hat Josef mit einer Schlaftablette nachgeholfen); und die Schlüssel hat er jetzt.

Also lässt Josef die Kleine raus, führt sie den Flur runter in sein Zimmer; sie setzt sich auf die Bettkannte und starrt zu Boden.

Und Josef? Josef zieht sich aus. Und stellt sich vor sie, nackt. Sein Schwanz baumelt vor ihrem Gesicht.

Warum nimmt sie das gute Stück nicht endlich in den Mund?

Er sagt:

Mach ihn groß.

Und was gibt’s da nicht zu verstehen? Sie sagt … was?

Sie kann das nicht?

Ist das denn so schwierig?

Mit beiden Händen greift er ihren Kopf wie einen Fußball und zieht ihn runter zu seinem Schwanz.

Und es geht ja doch.

Der österreichische Film heißt In drei Tagen bist du tot 2, und wir sehen wie Nina (Sabrina Reiter) dem Josef (Philipp Rudig) einen lutscht. Sie sehen die klassischen Kopfbewegungen, sie hören die klassischen Lutsch- und Sauggeräusche. Bis das alles unterbrochen wird von einem noch lauteren Geräusch — einem Biß.

Wenn ein Wolf im Zeichentrickfilm ins Leere beißt, dann hört sich das so an.

Nur Nina hat nicht ins Leere gebissen.

Die verdammte Schwanzspitze fehlt.

Josef, der seit Ewigkeiten tot gewesen ist, wird quicklebendig. Ach was. Er brüllt!

Nina will fliehen, Josef wirft sie zurück aufs Bett; sie wehrt sich, aber er steigt auf sie und versucht das Miststück zu er-wür-gen.

Nina fummelt nach dem Schlüsselanhänger; sie greift das Horn (von welchem Tier auch immer) und jagt es ihm in den Hals. Die Halsschlagader ist durch. Das Blut spritzt. Josef wankelt im Zimmer, er rutscht aus im eigenen Blut.

Und blutet aus.

Von wegen … mach ihn groß.

Weg isser!

***

  • Titel/Jahr: In drei Tagen bist du tot 2/2008
  • Drehbuch: Andreas Prochaska, Agnes Pluch
  • Regie: Andreas Prochaska
  • Besetzung: Sabrina Reiter
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