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Famous Movie Quotes

A tribute to great (and pitiful) moments in films and a salute to great screenwriters and their often ... very sick minds. Never forget: What's on the screen, got written first. Mostly. Now dim the lights, and enjoy the most memorable movie lines ever spoken ... in the dark.
 
Tüüüpisch deutsch!

(Foto: Getty Images)

Was willst du tun, wenn alles, was du tun kannst, falsch ist?

Maria, ihm schmeckt’s nicht, so heißt der Film, und Jan (Christian Ulmen) ist in Italien, irgendein Kaff am Ende der Welt, und er hat die Arschkarte gezogen: Er hat ne Allergie gegen Meeresfrüchte, und was tischen die Itaker ihm auf? Einen Berg Miesmuscheln.

Und was soll er sagen? Dass er ne Allergie dagegen hat? Ach was!

Wie sähe das aus?

Wie wohl! Typisch deutsch eben. Oder nicht?

Also sagt er, na ja, dass es ihm schmecke. Und zack! — gibt’s nen Nachschlag, ein Tellerchen mehr. Und so macht sich Jan beim Abendessen (ob er will oder nicht) ein paar Gedanken zum Thema … Deutschsein:

“Wenn man als Deutscher im Ausland was auszusetzen hat, weil man zum Beispiel einen Skorpion im Zimmer hat oder einen Südländer mit Handfeuerwaffe (oder eine Allergie gegen Meeresfrüchte), dann ist die Kleinkariertheit dieser Kritik mal wieder eins — typisch deutsch. Und nichts macht einen Deutschen so fertig wie der Vorwurf, typisch deutsch zu sein.”

Deutsch sein und Stolz darauf? In Italien?

Du brauchst Eier aus Stahl!

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#Deutsche Filmzitate #Drehbuch von Jan Weiler und Daniel Speck #Komödien Filmzitate #Maria ihm schmeckts nicht Filmzitate #Regie von Neele Vollmar 
Von einem, der rübermachte

Der Schriftsteller Georg Dreyman (Sebastian Koch) in Florian Henckel von Donnersmarcks Das Leben der Anderen.

Dreyman im voice-over während der Beisetzung von Theater-Regisseur Albert Jerska (Volkmar Kleinert):

“Von einem, der rübermachte. Die staatliche Zentralverwaltung für Statistik in der Hans-Beimler-Straße zählt alles, weiß alles. Wie viel Schuhe ich pro Jahr kaufe, zwei Komma drei, wie viele Bücher ich im Jahr lese, drei Komma zwei, und wie viele Schüler jedes Jahr mit 1,0 ihr Abitur machen, 6347. Aber eine zählbare Sache wird dort nicht erfasst, vielleicht weil solche Zahlen selbst Bürokraten wehtun, und das ist der Freitod. Sollten Sie in der Beimler-Straße anrufen und fragen, wie viele Menschen die Verzweiflung zwischen Elbe und Oder, zwischen Ostsee und dem Erzgebirge in den Tod getrieben hat, dann schweigt unser Zahlenorakel und notiert sich vermutlich genau ihren Namen, für die Staatssicherheit: Jene grauen Herren, die für Sicherheit sorgen in unserem Land und für Glück. 1977 hörte unser Land auf Selbstmörder zu zählen. Selbst-Mörder. So nannten sie sie. Dabei hat diese Tat mit Mord doch gar nichts zu tun: Sie kennt keinen Blutrausch, sie kennt keine Leidenschaft, sie kennt nur das Sterben. Das Sterben der Hoffnung. Als wir vor neun Jahren aufhörten zu zählen, gab es nur ein Land in Europa das mehr Menschen in den Freitod trieb: Ungarn. Danach kamen gleich wir, danach kam das Land des real existierenden Sozialismus. Einer, dieser Ungezählten ist Albert Jerska, der große Regisseur. Von ihm will ich heute erzählen.”

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#Das Leben der Anderen Filmzitate #Deutsche Filmzitate #Dramen Filmzitate #Regie von Florian Henckel von Donnersmarck #Drehbuch von Florian Henckel von Donnersmarck #Erscheinungsjahr 2006 
Mach ihn groß

Der Josef ist nicht helle, dafür umso geiler, und wenn da schon ein Blondchen eingesperrt ist, verängstigt und allein, gleich da hinten am Ende des Flurs und die auch noch gesagt hat, lieber Josef, mach mit mir, was du willst, wenn du mich nur frei lässt, warum sollte er sich nicht vergnügen mit ihr?

Wer sollte da was dagegen haben?

Hier oben auf der Alm bist du herausgeschnitten aus der Welt. Da ist der Gasthof deiner Familie, du bist unter deinesgleichen, und sonst gibt’s da nichts. Für jeden, der runtersteigen will ins Dorf, dem webt die Natur ein Leichentuch aus Schnee.

Hier und jetzt? Da kommt keiner weg. Das ist sicher.

Der einzige Hacken? Das waren die Schlüssel zum Eckzimmer. Die waren da unten bei Mutter. Aber Mutter schläft (da hat Josef mit einer Schlaftablette nachgeholfen); und die Schlüssel hat er jetzt.

Also lässt Josef die Kleine raus, führt sie den Flur runter in sein Zimmer; sie setzt sich auf die Bettkannte und starrt zu Boden.

Und Josef? Josef zieht sich aus. Und stellt sich vor sie, nackt. Sein Schwanz baumelt vor ihrem Gesicht.

Warum nimmt sie das gute Stück nicht endlich in den Mund?

Er sagt:

Mach ihn groß.

Und was gibt’s da nicht zu verstehen? Sie sagt … was?

Sie kann das nicht?

Ist das denn so schwierig?

Mit beiden Händen greift er ihren Kopf wie einen Fußball und zieht ihn runter zu seinem Schwanz.

Und es geht ja doch.

Der österreichische Film heißt In drei Tagen bist du tot 2, und wir sehen wie Nina (Sabrina Reiter) dem Josef (Philipp Rudig) einen lutscht. Sie sehen die klassischen Kopfbewegungen, sie hören die klassischen Lutsch- und Sauggeräusche. Bis das alles unterbrochen wird von einem noch lauteren Geräusch — einem Biß.

Wenn ein Wolf im Zeichentrickfilm ins Leere beißt, dann hört sich das so an.

Nur Nina hat nicht ins Leere gebissen.

Die verdammte Schwanzspitze fehlt.

Josef, der seit Ewigkeiten tot gewesen ist, wird quicklebendig. Ach was. Er brüllt!

Nina will fliehen, Josef wirft sie zurück aufs Bett; sie wehrt sich, aber er steigt auf sie und versucht das Miststück zu erwürgen.

Nina fummelt nach dem Schlüsselanhänger; sie greift das Horn (von welchem Tier auch immer) und jagt es ihm in den Hals. Die Halsschlagader ist durch. Das Blut spritzt. Josef wankelt im Zimmer, rutscht aus in seinem eigenen Blut.

Und blutet aus.

Von wegen … mach ihn groß.

Weg isser!

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#Regie von Andreas Prochaska #Drehbuch von Andreas Prochaska und Agnes Pluch #Erscheinungsjahr 2008 #In drei Tagen bist du tot 2 Filmzitate #Deutsche Filmzitate #Horror Filmzitate